Kammermusikkammer

Kammermusikkammer ist ein deutschsprachiger Blog, der sich auf klassische Musik und Oper spezialisiert hat. Damit ist Kammermusikkammer eine qualifizierte soClassiQ-Quelle, wie musik heute oder Opera Lounge und viele andere. Sein ältester Artikel, der von soClassiQ indiziert wurde, datiert vom 2016-11-21. Seitdem wurden insgesamt 126 Artikel bei Kammermusikkammer geschrieben und veröffentlicht.

Kammermusikkammer-Aktivität

Kammermusikkammer scheint gerade in der Pause zu sein, da seit 3 Monaten kein Artikel mehr veröffentlicht wurde. Kammermusikkammer' letzter Artikel, "Johannes Ockeghem: Missa Mi Mi -- Heinrich Isaac: Missa carminum (Historische Aufnahmen)", datiert vom 2020-04-02.

"Pause" bedeutet jedoch nicht, dass Kammermusikkammer seine Tätigkeit nicht bald wieder aufnehmen wird, noch dass seine Artikel weniger interessant sind als eine andere aktivere Quelle.

Diese redaktionelle Tätigkeit verlangsamt sich im Vergleich zur Vorperiode.

Kammermusikkammer in den letzten 36 Monaten

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Kammermusikkammer

2020-04-02 11:32:00

Johannes Ockeghem: Missa Mi Mi -- Heinrich Isaac: Missa carminum (Historische Aufnahmen) 

OPTIMUS COMPOSITOR Jehan de Ockeghem oder das ewige Fließen der Welt Nymphes des boys, déesses des fontaines,Chantres expers de toutes nations,Changés vos vois fort clères et haultainesEn cris trenchans et lamentations.Car Atropos, très terrible satrappe,A vostre Ock'ghem attrappé en sa trappe,Vray trésorier de musique et chief d'oeuvre,Dot, élégant de corps et non point trappé.Grand dommaige est que la terre se coeuvre.Accoustrès vous d'habis de deoulJosquin, Perchon, Brumel, Compère,Et plouré grosses larmes d'oeul:Perdu avès vostre bon père.Qu'il repose en paix.Amen Nymphen des Waldes, Göttinnen der Quellen,Kundige Sänger aller Nationen,Ändert euren klaren, schönen GesangIn durchdringende Schreie und Klagen.Denn Atropos, die fürchterliche Tyrannin,Hat euren Ockeghem gefangen in ihrer Falle,Wahrhaft Schatzmeister der Musik und Meisterstück,Gelehrt, mit elegantem Körper, nicht gedrungen.Großes Unglück, dass die Erde ihn nun bedeckt.Legt an eure TrauerkleidungJosquin, Perchon, Brumel, Compère,Und vergießt Fluten von Tränen:Verloren habt ihr euren lieben Vater.Er möge in Frieden ruhen.Amen Josquin Desprez hat diese Verse auf seinen […]

Johannes Ockeghem: Missa Mi Mi -- Heinrich Isaac: Missa carminum (Historische Aufnahmen)

Kammermusikkammer

2020-03-23 09:22:00

Guy Klucevsek: Song of Remembrance (2007) 

Guy Klucevsek zählt zu den vielseitigsten und renommiertesten Akkordeon-Virtuosen der Welt. Der „rebel with an accordian" (Downbeat) und „trailbazing virtuoso" (The Wall Street Journal) arbeitete mit zahlreichen internationalen Spitzen-Künstlern wie Laurie Anderson, Bang On a Can, Anthony Braxton, Dave Douglas, Bill Frisell, Rahim al Haj, Robin Holcomb, KepaJunkera, dem Kronos Quartet, Natalie Merchant und John Zorn zusammen.Klucevsek spielte die Uraufführungen von mehr als 50 Akkordeon-Solostücken, darunter sowohl Eigenkompositionen als auch Auftragswerke von Mary Ellen Childs, William Duckworth, Fred Frith, Aaron Jay Kernis, Jerome Kitzke, Stephen Montague, SomeiSatoh, Lois V Vierk und John Zorn.Seine Karriere umfasst Auftritte beim Ten Days on the Island Festival (Tasmanien), Adelaide Festival (Australien), Berlin Jazz Festival, Lincoln Center, Spoleto Festival (USA), BAM Next Wave Festival, Cotati Accordion Festival, San Antonio International Accordion Festival und dem Internationalen Akkordeon-Festival Wien sowie in der Kinder-TV-Show "Mr. Rogers' Neighborhood".Sein Projekt "Polka From the Fringe" aus dem Jahr 1988, eine Sammlung […]

Guy Klucevsek: Song of Remembrance (2007)

Kammermusikkammer

2020-03-09 12:23:00

Henri Pousseur: Aquarius-Memorial 

Henri Pousseur (1929-2009), einer der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten in Belgien, war noch keine 20 Jahre alt, als er den Weg der seriellen Musik einschlug, und dieser Schritt hat aus ihm, neben Pierre Boulez und Karl-Heinz Stockhausen, einen der Pioniere und später einen der Hauptvertreter der Avantgarde und der verschiedenen daraus entstandenen Wege gemacht. Als leidenschaftlicher Forscher und Theoretiker ist er allen Klangwelten und allen Beiträgen, die das musikalische Schaffen erweitern können, gegenüber offen, und es war ihm sehr früh bewusst, wie schwierig es ist, sich der kreativen Subjektivität zu entziehen, und ebenso, dass der Komponist der ausschließliche Meister seines Werkes ist. Hierher stammt seine Vorliebe für das Konzept des "oeuvre ouverte" (offenes Werk), das Umberto Eco übernehmen wird, und bei dem versucht wird, die Distanz zwischen Komponist und Interpret zu reduzieren, wenn nicht sogar zwischen Komponist, Interpret und Publikum. So entstanden Ende der 50er Jahre eine Anzahl von Werken, bei […]

Henri Pousseur: Aquarius-Memorial

Kammermusikkammer

2020-03-02 09:42:00

Gruppo di Improvvisazione Nuova Consonanza (ed. RZ 1009) 

Die Improvisationsgruppe Nuova Consonanza entstand 1964 auf Anregung von Franco Evangelisti. Den Namen übernahm sie von der Konzertgesellschaft Nuova Consonanza, die 1961 in Rom gegründet wurde und im Rahmen deren dritten Festivals im Frühling 1965 die Gruppe ihr Debüt gab. Der Ausdruck »nuova consonanza« wurde im Vorwort zur Sammlung Le musiche di Iacopo Peri aus dem Jahre 1600 vorgefunden. Er verweist auf kein neuartiges Gesetz der Harmonielehre, sondern auf ein ästhetisches Programm: über die Grenzen hinausschauen, um immer wieder »neue Übereinstimmungen« zu erreichen. Die »historische« Besetzung der Gruppe - die in der vorliegenden Schallplatte dokumentiert ist - war: Mario Bertoncini (Schlagzeug und Klavier), Walter Branchi (Kontrabaß), Franco Evangelisti (Klavier), John Heineman (Posaune und Violoncello), Roland Kayn (Hammond-Orgel, Vibraphon und Marimbaphon), Egisto Macchi (Schlagzeug und Celesta) und Ennio Morricone (Trompete). In Improvvisazione per cinque und RKBA 1675/1 kommt Frederic Rzewski (Klavier) hinzu; in Eflot und Soup erscheinen auch Giovanni Piazza (Horn) […]

Gruppo di Improvvisazione Nuova Consonanza (ed. RZ 1009)

Kammermusikkammer

2020-02-24 10:13:00

Pierre Boulez: Polyphonie X | PoĂ©sie pour pouvoir | Structures II 

Wäre es nach dem Willen seines Vaters gegangen, wäre der 1925 in Montbrison an der Loire geborene Pierre Boulez nie Musiker geworden, sondern hätte nach einem Mathematikstudium die Ingenieurslaufbahn eingeschlagen - und der Musikwelt wäre ein großes Mehrfachtalent vorenthalten worden: So ist aus dem Schüler Olivier Messiaens nicht nur einer der bedeutendsten und zu Beginn seiner Karriere auch innovativsten französischen Komponisten des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein weltberühmter Dirigent und wichtiger Musiktheoretiker geworden. Als der 26-jährige Boulez 1951 in Donaueschingen mit der Uraufführung seiner Polyphonie X für 18 Soloinstrumente antrat, sorgte er gleich für einen "Skandalerfolg", der ihn mit einem Schlag zu einem der vielbeachtetsten Komponisten machte. Polyphonie X gilt bis heute als die strengste serielle Komposition, wurde jedoch vom Komponisten, nachdem er die Aufnahme zu Gehör bekam, ebenso zurückgezogen wie die 1958 uraufgeführte Poésie pour pouvoir. Dank der Mitschnitte sind beide Werke aber zumindest als Tondokumente verfügbar, was den […]

Pierre Boulez: Polyphonie X | Poésie pour pouvoir | Structures II

Kammermusikkammer

2020-02-10 13:40:00

Firminus Caron (ca. 1440 – ca. 1475): Messen und Chansons 

Wenn man sich die Liste seiner überlieferten Kompositionen und die Zahl ihrer Quellen anschaut, wird klar, dass Firminus Caron in der zweiten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts sehr geschätzt wurde, besonders als Komponist französischer Chansons.Die Mehrzahl der Quellen seiner Kompositionen ist italienischer Provenienz; dennoch lassen uns die ältesten, französischen Quellen aus den Jahren um 1470 wenig Zweifel, dass der Komponist ein Franzose war.Um 1440 in Amiens geboren und vermutlich ausgebildet an der dortigen Kathedralschule, entwickelt er hier unter stilistischem Einfluss Guillaume Dufays seine eigene Sprache. Ein im 18. Jahrhundert verfasstes Kompendium der Finanzen der Kathedrale erwähnt ihn noch als primus musicus. In neulich aufgefundenen Dokumenten in Amiens finden wir ihn um 1459 als maitre d’école. In dieser Position wird er ohne es zu wollen in einen hartnäckigen Konflikt zwischen zwei nebeneinander existierenden Schulen hineingezogen. Andererseits soll ihn das gesellschaftliche Leben seiner Stadt zur Komposition mehrstimmiger Lieder auf höfische Texte inspiriert haben; […]

Firminus Caron (ca. 1440 – ca. 1475): Messen und Chansons

Kammermusikkammer

2020-02-03 09:56:00

Ursula Mamlok: Werke fĂĽr Soloinstrumente und kleine Kammerensembles 

Ursula Mamlok hat schon als junge Schülerin in den dreißiger Jahren in Berlin mit dem Komponieren begonnen und über mehr als ein Dreivierteljahrhundert ihr Können immer weiter vervollkommnet. Diese CD, die dritte aus einer Serie mit Mamloks Musik, enthält Beispiele ihres Schaffens für Soloinstrumente und kleine Kammerensembles, entstanden über einen Zeitraum von beinahe fünfzig Jahren. Mamloks Stil hat viele Wandlungen durchgemacht, aber ihre sehr individuelle Musik war immer durch viele charakteristische Züge gekennzeichnet. Die stilistisch unterschiedlichen Stücke, die hier präsentiert werden, zeigen Mamloks Begabung für Dramatik und für die Pflege instrumentaler Virtuosität ebenso wie ihr genaues Gehör und ihre Neigung zu zarten, transparenten Klanggeweben.Die CD wird eingerahmt von zwei Oboenwerken, beide gespielt von Heinz Holliger: Five Capriccios für Oboe und Klavier (1968) und Kontraste (2009/2010). Die Five Capriccios entstanden zu einer Zeit, in der Mamlok ein Idiom ausprobierte, das syntaktische Komplexität mit instrumentaler Virtuosität verband. Die großen Fähigkeiten des Oboisten […]

Ursula Mamlok: Werke fĂĽr Soloinstrumente und kleine Kammerensembles

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2020-01-27 10:17:00

Conlon Nancarrow (1912-1997): Orchester, Kammer- und Klaviermusik 

Die Vereinigten Staaten haben zahlreiche Komponisten von besonderer Originalität hervorgebracht, die anfangs als Sonderlinge abgelehnt wurden. Zu den bekanntesten unter ihnen gehören Charles Ives, Henry Cowell, John Cage and Lou Harrison. Viele Jahre lang gingen auch Gerüchte über einen anderen Komponisten um: Conlon Nancarrow. Es hieß von ihm, dass er, der zurückgezogen in Mexiko lebte, mit die explosivste Musik des Jahrhunderts komponiere.1913 in Texarkana/Arkansas geboren, besuchte Nancarrow von 1929 bis 1932 das Cincinnati Conservatory und arbeitete privat bei drei führenden Meistern der amerikanischen neuen Musik: Nicolas Slonimsky, Walter Piston und Roger Sessions. Die Kontrapunkt-Studien bei Sessions betrachtete er als seinen einzigen wirklichen Kompositionsunterricht. Nach Abschluss der Studien schloss er sich 1937 den Internationalen Brigaden in Spanien an, um gegen General Franco zu kämpfen. 1939 kehne er in die Vereinigten Staaten zurück und ließ sich in New York nieder. Er musste allerdings feststellen, dass er wegen seiner früheren Sympathien für den […]

Conlon Nancarrow (1912-1997): Orchester, Kammer- und Klaviermusik

Kammermusikkammer

2020-01-20 11:34:00

Wolfgang Fortner: Klavierlieder 

Wolfgang Fortner wird man zunächst kaum unter den Komponisten für das Lied vermuten. Er trat hervor mit Opern wie Bluthochzeit und In seinem Garten liebt Don Perlimplín Belisa, mit Orchesterwerken wie Triplum, auch mit Kammermusiken in verschiedensten Besetzungen. Vertonte Fortner Texte für den Konzertsaal, so brauchte er meistens umlänglichere Instrumentalapparate, wie in The Creation oder Die Pfingstgeschichte.Und gleichwohl: Immer wieder hat sich Fortner während seiner langen Sehaffenszeit mit dem Klavierlied beschäftigt. So sind ungefähr dreißig Lieder überliefert — Werke einer „Kleinkunst“, der Intimität, auch der Introspektion. Als „Nebenprodukte“ sollte man diese Lieder insgesamt nicht einstufen. Dazu sind sie zu eigenständig, ist die Handschrift des Komponisten allzu deutlich spürbar — und sind Vergleiche mit umfänglicheren Werken der entsprechenden Perioden fast ausnahmslos möglich. Fortners Sensibilität für literarische Qualitäten zeigt sich in der Wahl der Texte — von Shakespeare, Eichendorff, Hölderlin über Hugo von Hofmannsthal bis Dylan Thomas und Pablo Neruda. Einflüsse von […]

Wolfgang Fortner: Klavierlieder

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2020-01-07 11:40:00

Johannes Ciconia: Opera Omnia (Diabolus in Musica, La Morra) 

Die Karriere eines Musikers zu schildern, der seine Kunst an der Grenze des 14. zum 15. Jh. ausübte, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit, da es so sehr an Dokumentation fehlt: sehr seltene briefliche Aussagen, verstreute Zeugnisse, fast nie ein Porträt. Oft erhalten die Namen, die über den Musikstücken in einigen Handschriften oder Fragmenten stehen, nur durch das Sterbedatum Leben. Die Unterschrift, die auch zur Verwirrung beiträgt, wenn die Zuordnung des Werks anfechtbar ist, verrät aber mehr als einen Namen. Das war bei jenem „Magister Ciconia de Leodio" der Fall, der auf einigen Folioblättern eines berühmten, heute in Oxford aufbewahrten (Canonici 213) Kodex aufscheint und auch auf einigen Kopien einer Ars Nova betitelten Abhandlung zu finden ist, die in Italien im ersten Teil des Quattrocento im Umlauf war. Es gab demnach um 1400 einen Musiker aus Lüttich namens Ciconia, der einen „Magister“-Titel trug und berühmt genug war, um in mehreren […]

Johannes Ciconia: Opera Omnia (Diabolus in Musica, La Morra)

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